Krankenversicherung Beitragsbemessungsgrenze für 2018

Willkommen bei Private-Krankenversicherung-Beitragsbemessungsgrenze.info. Wer kann sich freiwillig versichern oder in die PKV wechseln und wie hoch sind die Beitragsbemessungsgrenzen?



 Beitragsbemessungsgrenze       Beitragsbemessungsgrenze      Beitragsbemessungsgrenze      Beitragsbemessungsgrenze



 Beitragsbemessungsgrenzen




    Auswahl      Zeitraum (die letzten Jahre)    



private-krankenversicherung-beitragsbemessungsgrenze.info/Bookmark.jpgZu den Favoriten hinzufügen TOP ▲


Auf dieser Seite finden Sie Tabellen für die Beitragsbemessungsgrenzen und Jahresarbeitsentgeltgrenzen der letzten Jahre. Die Angaben erfolgen ohne Gewähr. Die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG), auch Krankenversicherungspflichtgrenze genannt, muss von Angestellten überschritten worden sein, damit die Freiwillige Krankenversicherung in der GKV oder ein Wechsel in die Private Krankenversicherung (PKV) möglich ist. Bei einem geplanten Wechsel in die private Krankenversicherung sollten Sie rechtzeitig Informationen zu Beiträgen und Leistungen der in Betracht kommenden privaten Krankenversicherungen einholen und die Angebote und Tarife der privaten Krankenversicherungen vergleichen. Gegebenenfalls sollte auch die gesetzliche Krankenversicherung über den geplanten Wechsel in die private Krankenversicherung rechtzeitig informiert werden bzw. die Modalitäten bei einem Fortsetzen des Versicherungsverhältnisses als freiwillig Versicherter geklärt werden.

Jahr BBG KV West BBG KV OSt BBG RV West BBG RV Ost  JAEG  
201853.100,00 Euro53.100,00 Euro78.000,00 Euro69.600,00 Euro59.400,00 Euro 
201752.200,00 Euro52.200,00 Euro76.200,00 Euro68.400,00 Euro57.600,00 Euro 
201650.850,00 Euro50.850,00 Euro74.400,00 Euro64.800,00 Euro56.250,00 Euro 

   

Wie hoch sind die Beitragsbemessungsgrenzen für das Jahr 2017 und 2018?

Die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) der gesetzlichen Krankenversicherung liegt in 2017 bei 52.200 Euro pro Jahr und steigt in 2018 auf 53.100 Euro pro Jahr.

Die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze 2018 ist auf 59.400 Euro angehoben worden. In 2017 liegt sie bei 57.600 Euro. Ein Ausscheiden aus der gesetzlichen Krankenversicherung ist weiterhin nur möglich ist, wenn auch im Folgejahr die entsprechende Versicherungspflichtgrenze überschritten wird. Ab 2018 scheiden damit nur Arbeitnehmer aus der Versicherungspflicht aus, welche bereits 2017 mit dem regelmäßigen Jahresentgelt die Werte für 2017 überschritten hatten und dabei auch die neu geltende Grenze für 2018 wahrscheinlich überschreiten.

Die besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze, wurde von 52.200 Euro in 2017 auf 53.100 Euro für 2018 erhöht und entspricht damit der Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenversicherung.

TOP ▲    

Vereinfachter Wechsel in die private Krankenversicherung

Ab dem Jahr 2011 war ein Wechsel in die private Krankenversicherung wieder unter erleichterten Bedingungen möglich. Hierfür waren die folgenden zwei Gründe zu nennen. Zum einen wurde die Versicherungspflichtgrenze bzw. Jahresarbeitsentgeltgrenze für 2011 auf 49.500 Euro (2010: 49.950 EUR) gesenkt. Der Nachweis, dass das Einkommens oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze lag, musste ab 2011 nur noch für ein Kalenderjahr erfolgen. Zuvor mussten Einkommensnachweise für die letzten drei Jahre erbracht werden. Zu beachten ist, dass die Versicherungsfreiheit nur dann eintritt, sofern auch die Versicherungspflichtgrenze des nächsten Jahres überschritten wird.

Anstatt in die private Krankenversicherung zu wechseln, kann auch die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung in Form der freiwilligen Krankenversicherung fortgesetzt werden. Es ist außerdem möglich, die freiwillige Versicherung in der Krankenkasse durch eine private Zusatzversicherung aufzustocken. Zu beachten ist aber, dass die Krankenversicherungskosten für diese Versicherungsbeiträge grundsätzlich nicht vom Arbeitgeber bezuschusst werden.
   

Wie hoch ist die Beitragsbemessungsgrenze 2018 für die Rentenversicherung?

Die Beitragsbemessungsgrenze wird umgangssprachlich auch häufig durch den Begriff Bemessungsgrenze abgekürzt. Die Bemessungsgrenze für die Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung wurde 2018 in West-Deutschland auf 78.000 Euro pro Jahr festgesetzt. Im Rechtskreis Ost beträgt der Wert für die BBG ab 2018 69.600 Euro pro Jahr.    

Worin unterscheiden sich die Beitragsbemessungsgrenze und die Jahresarbeitsentgeltgrenze für die Krankenversicherung?

Das jährliche Einkommen eines Arbeitnehmers musste bis einschließlich 2010 in den letzten 3 Jahren die sogenannten allgemeinen Jahresarbeitsentgeltsgrenzen überschritten haben, damit ein Wechsel in eine PKV möglich war. Dieses hat sich ab 2011 - wie oben beschrieben - wieder geändert. Die Höhe der Krankenversicherungsbeiträge der Krankenkasse steigen grundsätzlich mit der Höhe des Einkommens. Allerdings wird ein Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze oder Bemessungsgrenze für die Berechnung des Krankenversicherungsbeitrages bei freiwillig Versicherten nicht berücksichtigt. Zu beachten ist aber, dass es unterschiedliche Beitragsbemessungsgrenzen für die Sozialversicherung gibt. Die Beitragsbemessungsgrenzen für die Krankenversicherung bzw. Pflegeversicherung unterscheiden sich nämlich von denen der Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung. Hier finden Sie eine Übersicht der Beitragsbemessungsgrenzen und Jahresarbeitsentgeltsgrenzen. Eine genaue Berechnung der Beiträge zur Rentenversicherung oder Krankenversicherung für pflichtversicherte Angestellte kann etwa mit einem Online Gehaltsrechner erfolgen.    

Welches jährliche Einkommen muss ein Arbeitnehmer erhalten, um in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln zu dürfen?

Die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt in 2017 bei 57.600 Euro. Ein Wechsel in die private Krankenversicherung ist möglich, wenn auch im Folgejahr die entsprechende Versicherungspflichtgrenze für 2018 in Höhe von 59.400 Euro überschritten wird. Falls Ihr Einkommen unterhalb der Bemessungsgrenze liegt und Sie nicht in die Private Krankenversicherung wechseln dürfen, können Sie alternativ eine Zusatzversicherung abschließen. Hier finden Sie weitere Hinweise zu Krankenversicherungskosten.

Hinzuweisen ist noch auf die besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze (Pflichtgrenze). Diese Jahresarbeitsentgeltgrenze gilt nur für Angestellte, die bereits am 31.12.2002 wegen Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze krankenversicherungsfrei und zum damaligen Zeitpunkt bei einer privaten Krankenversicherung versichert waren.    

Vergleich von privaten Krankenversicherungen

Falls Sie einen unabhängigen Vergleich von privaten Krankenversicherungen vornehmen wollen, wäre es sinnvoll, sich an einen unabhängigen Versicherungsmakler zu wenden. Ein unabhängiger Versicherungsmakler kann mit geeigneter Software schnell und diskret die für Sie günstigste private Krankenversicherung ermitteln. Zudem gibt es Krankenversicherung Rechner im Internet, über die ein Krankenversicherungen Vergleich vorgenommen werden kann. Ich hoffe mit der Webseite interessante Infos zum Thema Beitragsbemessungsgrenze, Jahresentgeltgrenze oder Sozialversicherung bzw. einem möglichen Wechsel in eine Private Krankenversicherung (PKV) gegeben zu haben.

TOP ▲

Gesetzliche Krankenversicherung GKV-Spitzenverband
Index Beitragsbemessungsgrenzen Sitemap Impressum, Datenschutz & Haftungsausschluss




Inhaltsverzeichnis
1. Wie hoch sind die Beitragsbemessungsgrenzen für das Jahr 2017 und 2018?
2. Vereinfachter Wechsel in die private Krankenversicherung
3. Wie hoch ist die Beitragsbemessungsgrenze 2018 für die Rentenversicherung?
4. Worin unterscheiden sich die Beitragsbemessungsgrenze und die Jahresarbeitsentgeltgrenze für die Krankenversicherung?
5. Welches jährliche Einkommen muss ein Arbeitnehmer erhalten, um in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln zu dürfen?
6. Vergleich von privaten Krankenversicherungen