Krankenversicherung Beitragsbemessungsgrenze für 2016

Willkommen bei Private-Krankenversicherung-Beitragsbemessungsgrenze.info. Wer kann sich freiwillig versichern oder in die PKV wechseln und wie hoch sind die Beitragsbemessungsgrenzen?

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Auf dieser Seite finden Sie Tabellen für die Beitragsbemessungsgrenzen und Jahresarbeitsentgeltgrenzen der letzten Jahre. Die Angaben erfolgen ohne Gewähr. Die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG), auch Krankenversicherungspflichtgrenze genannt, muss von Angestellten überschritten worden sein, damit die Freiwillige Krankenversicherung in der GKV oder ein Wechsel in die Private Krankenversicherung (PKV) möglich ist. Bei einem geplanten Wechsel in die private Krankenversicherung sollten Sie rechtzeitig Informationen zu Beiträgen und Leistungen der in Betracht kommenden privaten Krankenversicherungen einholen und die Angebote und Tarife der privaten Krankenversicherungen vergleichen. Gegebenenfalls sollte auch die gesetzliche Krankenversicherung über den geplanten Wechsel in die private Krankenversicherung rechtzeitig informiert werden bzw. die Modalitäten bei einem Fortsetzen des Versicherungsverhältnisses als freiwillig Versicherter geklärt werden.

Jahr BBG KV West BBG KV OSt BBG RV West BBG RV Ost  JAEG  
2016 50.850,00 Euro 50.850,00 Euro 74.400,00 Euro 64.800,00 Euro 56.250,00 Euro  
2015 49.500,00 Euro 49.500,00 Euro 72.600,00 Euro 62.400,00 Euro 54.900,00 Euro  


   

Wie hoch sind die Beitragsbemessungsgrenzen für das Jahr 2015 und 2016?

Die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) der gesetzlichen Krankenversicherung liegt in 2015 bei 4.125 Euro im Monat (49.500 Euro jährlich) und steigt in 2016 auf 50.850 Euro pro Jahr.

Die Beitragsbemessungsgrenze zur Krankenversicherung stieg im Jahr 2014 von 3.937,50 Euro auf 4.050,00 Euro pro Monat.

Die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze 2015 ist auf 54.900 Euro angehoben worden. In 2016 liegt sie bei 56.250 Euro. Ein Ausscheiden aus der gesetzlichen Krankenversicherung ist weiterhin nur möglich ist, wenn auch im Folgejahr die entsprechende Versicherungspflichtgrenze überschritten wird. Ab 2016 scheiden damit nur Arbeitnehmer aus der Versicherungspflicht aus, welche bereits 2015 mit dem regelmäßigen Jahresentgelt die Werte für 2015 überschritten hatten und dabei auch die neu geltende Grenze für 2016 wahrscheinlich überschreiten.

Die besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze, wurde von 48.600 Euro in 2014 auf 49.500 Euro für 2015 erhöht und entspricht damit der Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenversicherung.
   

Vereinfachter Wechsel in die private Krankenversicherung

Ab dem Jahr 2011 war ein Wechsel in die private Krankenversicherung wieder unter erleichterten Bedingungen möglich. Hierfür waren die folgenden zwei Gründe zu nennen. Zum einen wurde die Versicherungspflichtgrenze bzw. Jahresarbeitsentgeltgrenze für 2011 auf 49.500 Euro (2010: 49.950 EUR) gesenkt. Der Nachweis, dass das Einkommens oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze lag, musste ab 2011 nur noch für ein Kalenderjahr erfolgen. Zuvor mussten Einkommensnachweise für die letzten drei Jahre erbracht werden. Zu beachten ist, dass die Versicherungsfreiheit nur dann eintritt, sofern auch die Versicherungspflichtgrenze des nächsten Jahres (in 2016: 56.250 Euro) überschritten wird.

Anstatt in die private Krankenversicherung zu wechseln, kann auch die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung in Form der freiwilligen Krankenversicherung fortgesetzt werden. Es ist außerdem möglich, die freiwillige Versicherung in der Krankenkasse durch eine private Zusatzversicherung aufzustocken. Zu beachten ist aber, dass die Krankenversicherungskosten für diese Versicherungsbeiträge grundsätzlich nicht vom Arbeitgeber bezuschusst werden.
   

Wie hoch ist die Beitragsbemessungsgrenze 2016 für die Rentenversicherung?

Die Beitragsbemessungsgrenze wird umgangssprachlich auch häufig durch den Begriff Bemessungsgrenze abgekürzt. Die Bemessungsgrenze für die Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung wurde 2016 in West-Deutschland auf 6.200 Euro festgesetzt (bisher 6.050 Euro). Das entspricht 74.400 Euro pro Jahr. Im Rechtskreis Ost beträgt der Wert für die BBG ab 2016 monatlich 5.400 Euro (nach bisher 5.200 Euro). Der jährliche Betrag für die BBG liegt damit bei 64.800 Euro.    

Worin unterscheiden sich die Beitragsbemessungsgrenze und die Jahresarbeitsentgeltgrenze für die Krankenversicherung?

Das jährliche Einkommen eines Arbeitnehmers musste bis einschließlich 2010 in den letzten 3 Jahren die sogenannten allgemeinen Jahresarbeitsentgeltsgrenzen überschritten haben, damit ein Wechsel in eine PKV möglich war. Dieses hat sich ab 2011 - wie oben beschrieben - wieder geändert. Die Höhe der Krankenversicherungsbeiträge der Krankenkasse steigen grundsätzlich mit der Höhe des Einkommens. Allerdings wird ein Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze oder Bemessungsgrenze für die Berechnung des Krankenversicherungsbeitrages bei freiwillig Versicherten nicht berücksichtigt. Zu beachten ist aber, dass es unterschiedliche Beitragsbemessungsgrenzen für die Sozialversicherung gibt. Die Beitragsbemessungsgrenzen für die Krankenversicherung bzw. Pflegeversicherung unterscheiden sich nämlich von denen der Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung. Hier finden Sie eine Übersicht der Beitragsbemessungsgrenzen und Jahresarbeitsentgeltsgrenzen. Eine genaue Berechnung der Beiträge zur Rentenversicherung oder Krankenversicherung für pflichtversicherte Angestellte kann etwa mit einem Online Gehaltsrechner erfolgen.    

Welches jährliche Einkommen muss ein Arbeitnehmer erhalten, um in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln zu dürfen?

Die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt in 2015 bei 54.900 Euro. Ein Wechsel in die private Krankenversicherung ist möglich, wenn auch im Folgejahr die entsprechende Versicherungspflichtgrenze für 2016 in Höhe von 56.250 Euro überschritten wird. Falls Ihr Einkommen unterhalb der Bemessungsgrenze liegt und Sie nicht in die Private Krankenversicherung wechseln dürfen, können Sie alternativ eine Zusatzversicherung abschließen. Hier finden Sie weitere Hinweise zu Krankenversicherungskosten.

Hinzuweisen ist noch auf die besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze (Pflichtgrenze). Diese Jahresarbeitsentgeltgrenze gilt nur für Angestellte, die bereits am 31.12.2002 wegen Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze krankenversicherungsfrei und zum damaligen Zeitpunkt bei einer privaten Krankenversicherung versichert waren. Die besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze beträgt für das Jahr 2011 44.550 Euro.

   

Vergleich von privaten Krankenversicherungen

Falls Sie einen unabhängigen Vergleich von privaten Krankenversicherungen vornehmen wollen, wäre es sinnvoll, sich an einen unabhängigen Versicherungsmakler zu wenden. Ein unabhängiger Versicherungsmakler kann mit geeigneter Software schnell und diskret die für Sie günstigste private Krankenversicherung ermitteln. Zudem gibt es Krankenversicherung Rechner im Internet, über die ein Krankenversicherungen Vergleich vorgenommen werden kann. Ich hoffe mit der Webseite interessante Infos zum Thema Beitragsbemessungsgrenze, Jahresentgeltgrenze oder Sozialversicherung bzw. einem möglichen Wechsel in eine Private Krankenversicherung (PKV) gegeben zu haben.

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Inhaltsverzeichnis auf private-krankenversicherung-beitragsbemessungsgrenze.info

1. Wie hoch sind die Beitragsbemessungsgrenzen für das Jahr 2015 und 2016?
2. Vereinfachter Wechsel in die private Krankenversicherung
3. Wie hoch ist die Beitragsbemessungsgrenze 2016 für die Rentenversicherung?
4. Worin unterscheiden sich die Beitragsbemessungsgrenze und die Jahresarbeitsentgeltgrenze für die Krankenversicherung?
5. Welches jährliche Einkommen muss ein Arbeitnehmer erhalten, um in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln zu dürfen?
6. Vergleich von privaten Krankenversicherungen